Im Wolga Labyrinth

Wir haben kein einziges Foto von ihm. Er hätte es vielleicht auch gar nicht gewollt, ohnehin hat er nicht viel von sich preisgegeben: Sergej, der Angelprofi vom Wolgadelta. Im kleinen Fischerdörfchen wurde er wärmstens empfohlen. Er wird uns heute zeigen, wo die großen Hechte stehen.

Wüste im Winter

Hinter uns funkeln noch die letzten Sternenbilder, vor uns hellt der Himmel langsam wieder auf, von Schwarzblau zu Morgengrau. Wir sind in der Wüste. Im Winter. Bibbernd sitzen wir auf einer „Kalut“, einer der vielen bizarren Sandskulpturen der iranischen „Kalut Shahdad“, und suchen mit müden Augen den unendlichen Horizont ab.

Snowboarden mit Mönchen

Die Sonne verschwindet langsam im Schneegestöber, der Berggrat ist noch lange nicht in Sicht. In der Ferne, hinter dem Vorhang aus dicken Flocken, kommt ein steinernes Kreuz hervor – und verschwindet gleich wieder im Weiß, durch das wir nun schon seit Stunden wandeln.

Pide aufs Haus

Nach Ostanatolien zieht es eher weniger Touristen, umso exotischer wirken wir auf die Einheimischen. Ein kurzer Stopp in Zara, einer von Schneebergen umgebenen Stadt, um noch schnell ein paar Gigabyte bei Turkcell aufzuladen.

Albanien, kaputt

Manche fragen uns, ob das nicht zu gefährlich sei. Ob wir keine Angst hätten vor den vielen wildfremden Menschen und Denkweisen. Die Wahrheit ist: es gibt auf diesem Planeten gar nicht so viele.

Massives Montenegro

Wer mit einem Unimog durch die Welt tuckert, reist nicht sonderlich schnell, sondern erarbeitet sie sich Schlagloch für Schlagloch, serpentinenweise – „erfährt“ die Strecke sozusagen. Währenddessen verändern sich Landschaft und Länder klammheimlich, schleichend, immer nur ein Mü (µ).